Clogging in Wien

seit 2001


Website-Start:

23.12.2008

Aktualisiert

 

Clogging-Steps

18.04.2018

 

Startseite

14.04.2018

 

Workshop-Cue-Sheets

14.04.2018

Asylant boykottiert Abschiebung

Bericht von einem Operationsgehilfen, der in einem Wiener Spital arbeitet. Ein junger Asylant wurde eingeliefert, der abgeschoben werden sollte. Um das zu verhindern, hatte er ein Stück von einem Kleiderhaken verschluckt. Dieser war ihm in der Luftröhre stecken geblieben und der Bursch drohte zu ersticken.


Es musste eine teure Operation durchgeführt werden. Auf den Operations-kosten,  den Kosten für die weitere Behandlung und für die Medikamente bleibt der Staat - also wir Steuerzahler - sitzen. Womöglich darf dieser Asylant dann auch nicht mehr abgeschoben werden und wir können ihn auf unbestimmte Zeit erhalten.


Nachstehend Beispiele für diverse Tricks gegen Abschiebung:

 

Mit diesen Tricks werden Abschiebungen verhindert

 

Manche Politiker glauben, das Flüchtlingsproblem mit Abschiebungen lösen zu kön-nen. Doch das ist eine Illusion. Denn kreative Tricks sowie Pannen bei den Behörden verhindern die meisten Abschiebungen. Es hat fast schon rituelle Züge, was in Osna-brück passiert, wenn eine Abschiebung ansteht. Pflichtschuldig informieren die Be-hörden den oder die Betroffenen vorab über den geplanten Termin, so will es das niedersächsische Innenministerium. Der Asylbewerber gibt das Datum einem Vertrauten durch, der wiederum das Osnabrücker Aktionsbündnis "No Lager" alarmiert. Eine Telefonkette, in der Hunderte von Abschiebungsgegnern hängen, läuft heiß. Wenn schließlich die Polizei anrückt, um den Flüchtling zur Abreise zu eskortieren, stehen 50, 70, manchmal 90 Menschen zur Blockade bereit, selbst früh morgens um vier. Nach einer Weile ziehen die Polizisten, von höherer Stelle zur Zurückhaltung angewiesen, dann eben wieder ab. Es soll sogar vorkommen, behauptet "No Lager", dass die Polizei erst gar nicht mehr auftaucht. Der Boykott ist dann reine Formsache.

 


Geschichte einer Scheinehe


Der Trau-Schein



Es gibt viele Gründe zu heiraten: Liebe, Torschlusspanik, Steuern - aber auch Solidarität. Mit Flüchtlingen und Migranten, denen eine Abschiebung droht. Scheinehe heißt das im Beamtendeutsch, Schutzehe nennen es die Aktivisten. Die Geschichte eines Mannes, der sich entschloss zu heiraten, um zu helfen. Wer eine Scheinehe eingeht und angezeigt wird, muss mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. Thomas*, 31 Jahre alt, hat es trotzdem gemacht: Er hat geheiratet - aus Solidarität. Die Geschichte seiner Entscheidung: "Miro und ich haben uns in meiner Küche kennengelernt. Ich war nervös, als er sich zusammen mit einem Freund an den großen Holztisch setzte, habe sofort Kaffee gemacht und ihn kaum angeschaut. Das war er: Miro, mein Zukünftiger."


Kommentar schreiben

Kommentare: 0