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Afrikanische Asylanten wüten auf der Domitiana

Asylanten-Gutmenschentum

Florian Wünsche (* 18. Juli 1991 in Erfurt) ist ein deutscher Schauspieler (Wikipedia)
Florian Wünsche (* 18. Juli 1991 in Erfurt) ist ein deutscher Schauspieler (Wikipedia)

Florian Wünsche in der 'Huffington Post'

 

"Liebe Flüchtlinge, es ist gut, dass ihr hier seid, weil wir verlernt haben, was Demut ist und ein in Kapitalsucht verfallenes Volk sind. Wir haben Euch entmündigt, beraubt, und die Grundlagen genommen, selber ein reiches, vollkommenes und souveränes Leben zu führen, nur um uns zu bereichern. Nun sind wir in der Pflicht, Mensch zu sein und für unsere Fehler gerade zu stehen. Mir tut es Leid und herzlich Willkommen."

 

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Asylanten-Realität

Video-Untertitel

 

Terrornacht in Caserta. Sechs Afrikaner richteten ein Blubad an. Bandenkrieg wegen Drogenhandel. Die Hölle bricht aus.

 

Domitiana: Eine Strasse am Ende von Italien. Tod, Gewalt, Verzweiflung, Prostitution, Drogenhandel, das sind die Adjektive für diese Strasse. Einige beschreiben sie auch als Wildwest, Schwarzafrika, Dritte Welt, Kloake, andere auch als permanente Kriegszone.

 

Hier ist der italienische Staat abwesend, hier herrschen nur die Stärksten, die ehrbaren Bürger kämpfen ums Überleben. Manchmal gibt es ein Massaker, während die Sonne auf die Küste scheint. Aber die Leute haben den Geruch des Meeres vergessen und schliessen sich in ihren Häusern ein, um sich zu verteidigen. Die Behörden erklären: Auf der Domitiana herrscht Bürgerkrieg.

 

Das ist weder das Italien der Modeschauen, noch das Italien von Ferrari oder Fussballmeisterschaften. Das ist das andere Italien, jenes der Fernseh-berichte über Tod und Massaker. Das ist das Italien, das aus der Verant-wortung der Politiker herausgefallen ist, das ist das Italien der Domitiana.

 

Wir rangieren in der Weltwirtschaft an achter Stelle, auf der Domitiana sterben die Leute den Hungertod. Ein grosses Gebiet, auf dem der Asphalt der Domitiana mit 'schwarzen Blut' überzogen wird.

 

Aber obwohl es eine grosse Strasse ist, werden ihre Klagen nicht gehört, ihre Verzweiflung ignoriert. Wir diskutieren im Fernsehen, während eine Kugel in den Kopf des nächsten Opfers dringt. Italien ist die Domitiana, denn wo es keine Strasse gibt, gibt es keine Zivilisation.

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